Wissenswertes / Anregungen / Tipps und Informationen

Treppe Steigen von Schaeferhundwelpen und Schaeferhund-Junghunden

Wir denken, das Treppen steigen ab 6 Monate ist OK. Aber das kann von Welpe zu Welpe unterschiedlich sein. Wenn der Schaeferhund-Welpe die Treppe hinauf steigt, sollte man darauf achten, das er NICHT mit den Pfoten gegen die Stufen schlaegt. Der Welpe sollte immer langsam die Treppe begehen und sie nicht rennen. Ein Kleinkind, was er ja ist, laesst man auch nicht die Treppe hoch oder runter rennen. Des Weiteren sollte er vor allem am Anfang nicht immer hoch und runter laufen, da der Koerper sich langsam an die Belastung und den neuen Bewegungsablauf gewoehnen soll. Das Treppe runter laufen ist aber fuer den Schaeferhund-Welpen noch schlimmer als hoch, da die Gelenke gestaucht werden. Das Problem ist, dass die Muskulatur den Belastungen noch nicht gewachsen ist und somit die Knochen, Gelenke und Baender dies abfangen muessen. Man geht nun von ca. 6 Monaten aus, da der Schaeferhundwelpe in diesem Alter bei taeglich ausreichender Belastung genuegend Muskulatur aufgebaut hat, um sein Gewicht ueber die Muskulatur abzufangen und somit die Knochen, Gelenke und Baender entlasten kann.
Sie koennen den Schaeferhundwelpen auch schon (EINMAL) mit VIER und einmal mit fuenf Monaten eine Treppe einmal langsam hoch und einmal langsam runter gehen lassen, damit sich der Welpe schon mal mit diesem Objekt (Treppe) auseinandersetzen kann und keine Angst davor entwickelt. Am besten macht das einer alleine mit dem Schaeferhundwelpen, damit keine Ablenkung von der eigentlichen Sache geboten wird. D.h., der Welpe hat hier keinen Grund, auf die Treppe zu rennen, weil er zu jemanden hin moechte. Sie unterstuetzen den Welpen mit einer Hand unterm Bauch, um das Gewicht auszugleichen beim hoch und beim runter gehen. Wenn Sie oben sind, loben und spielen Sie mit dem Schaeferhund-Welpen und bleiben ca. 10-15 Minuten oben. Dann erst geht der Welpe mit Ihrer Unterstuetzung wieder herunter. Wenn der Welpe wieder unten ist, wird wieder gelobt und gespielt. Hier ist die Uebung beendet.

Zwinger & Zwingerhaltung

Der Deutsche Schaeferhund kann in einem Zwinger gehalten werden. Der Zwinger des Deutschen Schaeferhundes sollte eine Untergrenze von 10 qm ohne Huette nicht unterschreiten. Wir persoenlich sind der Meinung, der Zwinger fuer einen Schaeferhund sollte etwas groesser sein und einen Auslauf haben. Wenn es die Moeglichkeit gibt, einen Zwinger zu errichten, sollte dieser inkl. Auslauf ca. 15 qm haben. In diesem sollte eine Huette sein, die fuer den Schaeferhund zugaenglich ist. Auch eine zweite Liegeflaeche am Zwinger oder im Auslauf aus Holz wird gern genutzt. Die Huette sollte so gross sein, dass der Hund sich in ihr drehen und bequem liegen kann. Die Hundehuette muss aber so sein, dass der Hund die Huette auswaermen kann. Bei einigen Hunden kann man vor den Eingang der Huette auch etwas vorhaengen, dass zusaetzlich waermt. Aber das moegen nicht alle Hunde. Manche reisen es dann einfach wieder ab. Auf den Zwinger sollte Tageslicht einfallen, aber auch nicht im Sommer in der prallen Sonne stehen. Der Zwinger soll mit der offenen Seite der Wetterseite abgewandt errichtet werden.

Der Zwinger soll dem Schaeferhund bei schlechtem Wetter Schutz bieten vor Regen, Wind, Schnee, Hagel und im Sommer Schatten spenden.
Der Zwinger ist sauber zu halten, das ist ja wohl klar. Wenn der Zwinger einen Auslauf hat, wird das auch kein Problem sein, weil sich der Hund dann in seinem Auslauf loesen wird und nicht sein Geschaeft im Zwinger erledigt.

Wenn der Hund mit im Haus lebt, ist es auch von Vorteil, noch einen Zwinger im Garten zu haben, denn der Zwinger hat den Vorteil, dass man den Hund fuer einige Stunden sicher unterbringen kann und der Hund sich auch abhaertet, was fuer sein Immunsystem genau so wichtig ist wie beim Menschen. Die Unterbringung fuer ein paar Stunden zum Beispiel, wenn sie auf Arbeit sind oder mal zum Arzt muessen.

Von einer reinen Zwingerhaltung sollte man unserer Meinung nach absehen. Der Deutsche Schaeferhund ist ein Rudeltier und Sie und Ihre Familie sind sein Rudel, nachdem er sein Welpenrudel mit seinen Wurfgeschwistern und seiner Mutter verlassen hat. Der Welpe wuerde nicht verstehen das Sie ihn aus dem Rudel ausgrenzen. Es ist also notwendig, dass Sie den Welpen/Junghund und ausgewachsenen Schaeferhund am Familienleben teilhaben lassen. Wenn Sie ihn am Tag fuer ein paar Stunden mit in Haus, Wohnung, Gartenlaube, Garage, oder wo sich die ganze Familie aufhaelt mitnehmen, wird er es Ihnen danken. Es foerdert gleichzeitig sein Empfinden fuer sein soziales Umfeld mit dem Menschen. In der Wohnung oder im Haus wird ihm auch ein Platz zugewiesen, der sein ist, mit einer Decke und einer Wasserschuessel. Der Hund wird den Platz als Rueckzugsmoeglichkeit nutzen, wenn er von seinem Rudel mal genug hat. Bei einem Welpen kann man das auch so beschleunigen, dass er die Decke annimmt, indem man ihn, wenn er irgendwo beim Spiel eingeschlafen ist und schlaeft, auf die Decke legt. Wenn er aufwacht, liegt er auf der Decke. Das ein paar mal wiederholt, wird er bald die Decke als seinen Platz akzeptieren.
Den Liegeplatz fuer den Hund suchen wir so aus, dass er, wenn moeglich soviel wie moeglich von uns sieht und uns beobachten kann.

Bei Zwingerhaltung sowie bei Wohnungshaltung sind mehrere taegliche Spaziergaenge unerlaesslich. Unser Schaeferhund hat die Moeglichkeit, die Umwelt zu erkunden, mit anderen Hunden in Kontakt zu treten und unter Umstaenden auch einen Artgenossen als Spielgefaehrten kennen zu lernen, was sein Sozialeswesen weiter entwickelt.
















start      impressum      kontakt