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Wissenswertes / Anregungen / Tipps und Informationen
Belastung & Auslastung
Unser neues Familienmitglied -Welpe- braucht koerperliche Auslastung z. B.: Rennen, Spielen, Toben mit uns - der Familie! (dem Alter des neuen Familienmitgliedes bitte
angepasst. -Unsere Oma- sollte also nicht wie eine Wilde mit dem Welpen durch den Stadtpark rennen, bis der Notarzt kommen muss. Der Enkel, der im Sportverein der
Dauerlaeufer ist, sollte wiederum nicht im Garten sitzen und -Bring das Baellchen- mit dem Welpen spielen, sondern umgekehrt.
Dem Schaeferhundwelpen sollte auch die Gelegenheit geboten werden, sich mit seinen Artgenossen vertraut zu machen.
Des Weiteren sollte man mit dem Welpen auch mal den Tierarzt besuchen. Vor allem bevor er mal etwas hat. So hat der Welpe die Moeglichkeit, sich mit der Umgebung beim
Tierarzt vertraut zu machen. Wenn man dann beim Arzt ist: Unmittelbar bevor man wieder geht, bekommt der Welpe ein kleines Leckerchen oder sein Lieblingsspielzeug
praesentiert.
Der kleine Schaeferhundewelpe wird somit abspeichern: Bei dem Mann in dem weissen Kittel riecht es toll nach anderen Tieren und Artgenossen. Passiert ist mir nix und eine
Belohnung gab es auch noch!
So hat der Welpe die Regeln zu Hause, die Unterordnung sowie den Umgang mit anderen Hunden und Menschen gelernt.
Das gelernte werden wir immer WIEDER und immer WIEDER wiederholen, damit es dem Hund in Fleisch und Blut uebergeht.
Um den Schaeferhundwelpen oder Junghund auch im Geistigen zu foerdern und auszulasten, benötigt er eine Aufgabe:
Dieses sollte jeder Hundehalter fuer sich entscheiden. Ob er nun Dog Dancing, Agiliti, oder im Bereich Rettungshund, Huettehund, Schutzhund, Faehrtenhund, Familienhund,
Therapiehund usw. arbeiten will. Sie muessen das auch nicht professionell betreiben, um dem Tier gerecht zu werden. Man kann auch mit kleinen Uebungen den Welpen foerdern,
zum Beispiel: Sie koennen Ihren Liebling im Garten ablegen (Platz) und sich verstecken, um sich dann suchen zu lassen. Oder Sie verstecken sein Lieblingsspielzeug, welches er mit
Freude suchen wird. Gehen Sie mit ihm im Sommer mal Baden oder lassen Sie die Supernase mal etwas von sich suchen, was Ihren Geruch traegt. Wenn er es findet, wird dem
Hund ein grosses Lob zuteil - verbunden mit seinem Spielzeug. (wenn er die Uebung verstanden hat, versuchen Sie, dass der Hund am Gegenstand verweilt (Sitz, Platz, ...) )
So was kann unter Umstaenden auch mal recht hilfreich sein.
Wir denken, das sollte an dieser Stelle als Anregung ausreichen.
Nahrung
Bei der Nahrung gehen die Meinungen sehr weit auseinander.
Jeder schwoert, dass er das beste Futter fuettert.
Wir sind nur der Ansicht, man sollte ein Futter fuettern, welches alles enthaelt, was der Welpe/Junghund fuer seine koerperliche und geistige Entwicklung benoetigt.
Das gilt auch fuer den ausgewachsenen Hund und spaeter auch den Seniorhund. Das Futter sollte unserer Ansicht nach dem Bedarf (Alter) des Tieres angepasst und angemessen
sein.
Ob als Nassfutter, Trockenfutter, frisch und roh ...
Wenn Sie gar nicht mehr im Hundefutterdschungel durchblicken, koennen Sie Ihren Tierarzt fragen, der kennt Ihr Tier mit am besten.
Pflege
Sie sollten Ihrem Liebling regelmaessig die alte Unterwolle herauskaemmen.
Bei Bedarf die Ohren reinigen, auf Zaehne und das Zahnfleisch einen pruefenden Blick haben. Krallen schneiden ist meist nicht notwendig, da sich die Hunde diese ablaufen.
Das Fell sollte glaenzen und die Nase etwas feucht sein, dann ist meist alles in Ordnung.
Der Schaeferhund sollte 2 bis 3 mal im Jahr entwurmt werden. Die Entwurmung und die dafuer benoetigten Praeparate erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt. Das Praeparat sollte immer
ein Anderes sein, denn die Praeparate decken nicht die ganze Vielfalt (Bandwurm, Spulwurm, Hackenwuermer usw.) der Parasiten ab.
Der zweite Grund: Die Parasiten koennen resistent gegen ein Wurmmittel werden. Somit wird eine Entwurmung mit ein und dem selben Praeparat unwirksam.
Sie koennen sich bei Ihrem Tierarzt einen Entwurmungspass geben lassen. In diesen tragen Sie dann ein, an welchem Tag entwurmt wurde und mit welchem Praeparat. So haben sie
immer den Ueberblick.
Weiterhin zur Pflege gehoeren auch das Impfen, welches aller 12 Monate zu erfolgen hat.
Der Schaeferhund, der Schaeferhundwelpe (auch jeder andere Hund) sollte zwei bis dreimal im Jahr dem Tierarzt vorgestellt werden. Zum einen, damit der Hund sich an das Umfeld
in der Praxis gewoehnt, zum anderen zur Kontrolle und eventuellen Frueherkennung von Krankheiten.
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